Steuern in Dubai gehören zu den häufigsten Gründen, warum Deutsche, Österreicher und Schweizer über einen Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate nachdenken. Die bekannte Aussage „In Dubai zahlt man keine Einkommensteuer“ ist grundsätzlich richtig – beantwortet aber nur die Hälfte der entscheidenden Frage.
Der Satz „In Dubai zahlt man keine Einkommensteuer“ ist grundsätzlich richtig – aber er beantwortet nur die Hälfte der entscheidenden Frage.
Denn wenn du aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Dubai ziehst, musst du eigentlich zwei völlig unterschiedliche Dinge prüfen:
Welche Steuern erhebt Dubai beziehungsweise die Vereinigten Arabischen Emirate?
Und mindestens genauso wichtig:
Welche Steuern kann dein bisheriges Heimatland nach deinem Umzug weiterhin verlangen?
Genau an diesem zweiten Punkt entstehen viele der teuren Fehler.
Ein Arbeitsvertrag in Dubai, eine Emirates ID oder ein Residence Visa machen dich nicht automatisch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz steuerfrei. Entscheidend ist, ob deine bisherige steuerliche Ansässigkeit tatsächlich beendet wurde, welche Vermögenswerte und Einkünfte du dort behältst und ob Sonderregeln wie eine Wegzugsbesteuerung greifen.
Dieser Guide erklärt deshalb nicht nur, warum Dubai steuerlich attraktiv ist. Er zeigt anhand konkreter Beispiele, wann du tatsächlich keine Einkommensteuer zahlst, warum die berühmte 183-Tage-Regel häufig falsch verstanden wird und was sich für Deutsche, Österreicher und Schweizer unterscheidet.
Wichtig: Dieser Artikel dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Steuerberatung. Gerade bei Unternehmen, größeren Beteiligungen, Immobilien, Depots oder Einkünften aus mehreren Ländern sollte die steuerliche Struktur vor dem Wegzug professionell geprüft werden.
Steuern in Dubai auf einen Blick
| Thema | Situation 2026 |
|---|---|
| Einkommensteuer auf Gehalt | 0 % in den VAE |
| Einkommensteuer auf private Personen | Keine klassische persönliche Einkommensteuer |
| Mehrwertsteuer | 5 % |
| Corporate Tax | grundsätzlich 0 % bis 375.000 AED steuerpflichtiges Einkommen, darüber 9 % |
| Selbstständige natürliche Personen | Corporate Tax kann ab mehr als 1 Mio. AED Geschäftsumsatz relevant werden |
| Free-Zone-Firma | 0 % nicht automatisch; nur für qualifizierendes Einkommen bei erfüllten Voraussetzungen |
| VAT-Registrierung | grundsätzlich verpflichtend ab 375.000 AED steuerpflichtigem Umsatz |
| DBA Deutschland–VAE | Nein, seit 31.12.2021 außer Kraft |
| DBA Österreich–VAE | Ja |
| DBA Schweiz–VAE | Ja |
| 183 Tage in Dubai | können relevant sein, beenden aber nicht automatisch die DACH-Steuerpflicht |
Die VAE erheben derzeit keine persönliche Einkommensteuer auf natürliche Personen. Gleichzeitig gibt es eine Mehrwertsteuer von 5 Prozent und seit 2023 ein umfassendes Corporate-Tax-System für Unternehmen und bestimmte geschäftlich tätige natürliche Personen. U.AE
Auswandern nach Dubai Checkliste
Zahlt man in Dubai wirklich 0 % Einkommensteuer?
Für einen klassischen Arbeitnehmer lautet die Antwort im Grundsatz: ja.
Angenommen, du arbeitest bei einem Unternehmen in Dubai und erhältst ein monatliches Gehalt von:
30.000 AED
Auf dieses Arbeitsgehalt erheben die Vereinigten Arabischen Emirate derzeit keine persönliche Einkommensteuer. Es gibt also nicht wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz einen progressiven Einkommensteuertarif, der direkt von deinem Gehalt abgezogen wird. U.AE
Das ist einer der größten finanziellen Unterschiede zur DACH-Region.
Trotzdem ist die häufig verwendete Aussage „Brutto gleich Netto“ etwas zu einfach.
Von deinem Einkommen können beispielsweise Krankenversicherung, andere vertragliche Kosten oder persönliche Ausgaben abgehen. Vor allem sagt die fehlende Einkommensteuer in Dubai noch nichts darüber aus, ob Deutschland, Österreich oder die Schweiz weiterhin ein Besteuerungsrecht haben.
Beispiel: Angestellter in Dubai
Thomas zieht von München nach Dubai und arbeitet dort für ein internationales Unternehmen. Sein Gehalt beträgt 30.000 AED pro Monat.
Wenn Thomas seine deutsche steuerliche Ansässigkeit tatsächlich beendet hat und keine andere deutsche Steuerregel auf dieses Gehalt zugreift, beträgt die persönliche Einkommensteuer auf sein Arbeitsgehalt in den VAE:
0 AED.
Behält Thomas dagegen einen steuerlichen Wohnsitz in Deutschland, kann die Situation völlig anders aussehen.
Das Entscheidende ist also nicht nur:
„Wo arbeite ich?“
Sondern:
„Wo bin ich steuerlich ansässig?“
Wie stark sich der Steuervorteil tatsächlich auf dein verfügbares Einkommen auswirkt, hängt auch von deinem Gehalt ab. Einen Überblick findest du in unserem Guide zu Gehältern in Dubai nach Beruf.
Steuerlicher Wohnsitz: Das eigentliche Kernthema beim Umzug nach Dubai
Ein Residence Visa und eine steuerliche Ansässigkeit sind nicht dasselbe.
Du kannst eine Aufenthaltserlaubnis für die VAE besitzen und trotzdem noch in deinem bisherigen Heimatland steuerpflichtig sein.
Umgekehrt kennt auch das Steuerrecht der VAE konkrete Kriterien für die steuerliche Ansässigkeit.
Eine natürliche Person kann nach den emiratischen Regeln unter anderem steuerlich ansässig sein, wenn sie sich innerhalb eines relevanten Zwölfmonatszeitraums mindestens 183 Tage in den VAE aufhält. Es gibt außerdem eine 90-Tage-Regel, wenn zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sind – beispielsweise eine gültige UAE Residence Permit und ein dauerhafter Wohnsitz oder eine Beschäftigung beziehungsweise Geschäftstätigkeit in den VAE. Daneben kann auch der gewöhnliche beziehungsweise primäre Wohnsitz zusammen mit dem Mittelpunkt persönlicher und finanzieller Interessen relevant sein. Tax Dubai
Das bedeutet aber nicht:
183 Tage Dubai = automatisch keine Steuerpflicht mehr in Europa.
Genau dieser Schluss ist einer der verbreitetsten Steuerirrtümer rund um Dubai.
Die 183-Tage-Regel: Warum sie so oft falsch verstanden wird
Viele Auswanderer suchen bei Google sinngemäß nach:
„Wie viele Tage muss ich in Dubai leben, um steuerfrei zu sein?“
Die Antwort lautet: Es gibt keine universelle Zahl, mit der du sämtliche steuerlichen Beziehungen zu deinem bisherigen Heimatland abschaltest.
Die 183 Tage sind beispielsweise für die steuerliche Ansässigkeit in den VAE relevant. Für eine Tax Residency Certificate zu Abkommenszwecken verlangt die UAE Federal Tax Authority bei natürlichen Personen grundsätzlich einen Aufenthalt von mindestens 183 Tagen im entsprechenden Finanzjahr. Für eine inländische UAE-Ansässigkeitsbescheinigung existieren dagegen auch Konstellationen unterhalb von 183 Tagen. Tax Dubai
Dein Herkunftsland wendet aber zusätzlich seine eigenen Regeln an.
Du musst deshalb zwei Prüfungen getrennt betrachten:
Bin ich nach UAE-Recht steuerlich ansässig?
und
Bin ich nach deutschem, österreichischem oder Schweizer Recht noch steuerlich ansässig?
Du kannst die erste Frage mit Ja beantworten und bei der zweiten ebenfalls auf ein Ja kommen.
Dann entsteht eine Doppelansässigkeit – und genau hier werden nationale Regeln und gegebenenfalls Doppelbesteuerungsabkommen wichtig.
Steuern nach dem Umzug von Deutschland nach Dubai
Für Deutsche ist der Wegzug steuerlich besonders genau zu planen.
Nach deutschem Einkommensteuerrecht bist du grundsätzlich unbeschränkt einkommensteuerpflichtig, wenn du in Deutschland einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hast. Die unbeschränkte Steuerpflicht erfasst grundsätzlich das Welteinkommen. Gesetze im Internet
Abmeldung in Deutschland reicht nicht
Das ist einer der wichtigsten Punkte dieses gesamten Artikels:
Die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt beendet für sich allein nicht automatisch deine steuerliche Ansässigkeit.
Der Anwendungserlass der deutschen Finanzverwaltung stellt ausdrücklich klar, dass An- und Abmeldung allein keine unmittelbare steuerliche Wirkung haben. Entscheidend sind die tatsächlichen Lebensverhältnisse. Bundesministerium der Finanzen
Beispiel: Wohnung in München bleibt verfügbar
Anna zieht im Januar nach Dubai. Sie meldet sich in Deutschland ab, besitzt aber weiterhin eine vollständig eingerichtete Eigentumswohnung in München.
Sie vermietet die Wohnung nicht langfristig. Wenn sie Deutschland besucht, kann sie jederzeit dort wohnen.
Anna sagt:
„Ich bin doch mehr als 300 Tage pro Jahr in Dubai.“
Das allein löst das Problem nicht.
Nach § 8 AO kann bereits eine Wohnung einen steuerlichen Wohnsitz begründen, wenn sie unter Umständen zur Verfügung gehalten wird, die darauf schließen lassen, dass sie beibehalten und benutzt werden soll. Es ist nach der Verwaltungsauffassung sogar möglich, gleichzeitig mehrere steuerliche Wohnsitze im In- und Ausland zu haben. Gesetze im Internet
Genau deshalb ist die Frage „Kann ich meine Wohnung in Deutschland behalten?“ steuerlich wesentlich wichtiger als eine pauschale 183-Tage-Regel.
Deutschland und Dubai haben aktuell kein Doppelbesteuerungsabkommen
Das wird online immer noch häufig falsch dargestellt.
Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am 31. Dezember 2021 außer Kraft getreten. Deutschland hatte bereits 2021 mitgeteilt, dass eine Verlängerung nicht beabsichtigt war. Bundesministerium der Finanzen
Das hat praktische Konsequenzen.
Es existiert derzeit kein allgemeines Einkommensteuer-DBA Deutschland–VAE, das bei einer Doppelansässigkeit die bekannten Tie-Breaker-Regeln bereitstellt und Besteuerungsrechte zwischen beiden Ländern umfassend verteilt.
Gerade für Deutsche ist es deshalb besonders wichtig, den deutschen Wohnsitz und die deutsche Steuerpflicht nach nationalem Steuerrecht sauber zu prüfen.
Eine UAE Tax Residency Certificate allein ist kein Dokument, das automatisch deine deutsche Steuerpflicht beendet.
Was passiert mit deutschen Einkünften nach dem Wegzug?
Selbst wenn du deine unbeschränkte deutsche Steuerpflicht erfolgreich beendest, bedeutet das nicht, dass Deutschland nie wieder Steuern von dir verlangen kann.
Bestimmte deutsche Einkünfte können weiterhin der beschränkten Steuerpflicht unterliegen. § 49 EStG erfasst verschiedene inländische Einkünfte. Gesetze im Internet
Beispiel: Deutsche Immobilie bleibt bestehen
Markus zieht dauerhaft nach Dubai. Er hat in Deutschland keinen steuerlichen Wohnsitz mehr.
Eine Eigentumswohnung in Hamburg vermietet er weiterhin für 1.800 Euro monatlich.
Sein Gehalt aus Dubai kann unter den entsprechenden Voraussetzungen außerhalb der deutschen unbeschränkten Einkommensteuerpflicht liegen.
Die Mieteinnahmen aus der deutschen Immobilie verschwinden steuerlich aber nicht einfach. Die deutsche Immobilie schafft weiterhin einen deutschen Besteuerungsanknüpfungspunkt.
Das ist ein typischer Unterschied zwischen:
„Ich bin nicht mehr in Deutschland steuerlich ansässig“
und
„Ich zahle überhaupt keine Steuern mehr in Deutschland.“
Diese beiden Aussagen sind nicht dasselbe.
Wegzugsbesteuerung: besonders wichtig für GmbH-Gesellschafter und Unternehmer
Für einen klassischen Arbeitnehmer ohne relevante Unternehmensbeteiligungen ist die deutsche Wegzugsbesteuerung häufig kein Thema.

Für Unternehmer, Gründer und größere Gesellschafter kann sie dagegen einer der finanziell wichtigsten Punkte des gesamten Umzugs sein.
§ 6 Außensteuergesetz kann bestimmte Anteile an Kapitalgesellschaften beim Wegzug so behandeln, als wären sie zum Marktwert verkauft worden – obwohl tatsächlich überhaupt kein Verkauf stattgefunden hat. Die Regel knüpft an Beteiligungen im Sinne des § 17 EStG an; dort ist grundsätzlich eine Beteiligung von mindestens 1 Prozent innerhalb der vergangenen fünf Jahre relevant. Zusätzlich setzt § 6 AStG unter anderem voraus, dass die natürliche Person innerhalb der letzten zwölf Jahre insgesamt mindestens sieben Jahre unbeschränkt in Deutschland steuerpflichtig war. Gesetze im Internet
Vereinfachtes Beispiel
Daniel hat vor Jahren eine GmbH gegründet.
Seine Anteile haben ihn ursprünglich 50.000 Euro gekostet. Heute ist sein Anteil beispielsweise 1,5 Millionen Euro wert.
Daniel verkauft die GmbH nicht. Er zieht lediglich von Deutschland nach Dubai.
Trotzdem kann die deutsche Wegzugsbesteuerung so wirken, als hätte er den relevanten Wertzuwachs realisiert.
Es kann also eine erhebliche Steuerforderung entstehen, ohne dass Daniel durch einen echten Verkauf Geld erhalten hat.
Die festgesetzte Wegzugsteuer kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen auf Antrag in sieben gleichen Jahresraten entrichtet werden; die Ratenregelung ist grundsätzlich mit Sicherheiten verbunden. Gesetze im Internet
Wer relevante Unternehmensbeteiligungen besitzt, sollte deshalb keinesfalls erst nach dem Umzug einen Steuerberater anrufen.
Die erweiterte beschränkte Steuerpflicht für Deutsche
Noch weniger bekannt ist § 2 AStG.
Für deutsche Staatsangehörige, die in ein niedrig besteuerndes Gebiet ziehen und weiterhin wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland besitzen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine erweiterte beschränkte Steuerpflicht greifen.
Die Regel kann bis zum Ablauf von zehn Jahren nach dem Wegzug relevant bleiben. Voraussetzung sind unter anderem eine entsprechende vorherige deutsche Steuerpflicht, Niedrigbesteuerung und wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland. Gesetze im Internet
Das betrifft nicht jeden Angestellten, der nach Dubai zieht.
Für Unternehmer, größere Beteiligungen, umfangreiches Vermögen oder weiterhin starke wirtschaftliche Aktivitäten in Deutschland sollte dieser Punkt jedoch ausdrücklich Teil der Wegzugsplanung sein.
Steuern nach dem Umzug von Österreich nach Dubai
Auch in Österreich ist nicht der Reisepass entscheidend, sondern Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt.
Wer in Österreich einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt besitzt, ist grundsätzlich unbeschränkt steuerpflichtig. Damit wird grundsätzlich das Welteinkommen erfasst.
Wichtig: Eine Wohnung muss nicht einmal dein Hauptwohnsitz sein. Nach Angaben des österreichischen Finanzministeriums kann ein Wohnsitz bereits bestehen, wenn eine zum Wohnen geeignete Wohnung längerfristig zur Verfügung steht und wiederkehrend genutzt wird. Nach einem Aufenthalt von mehr als sechs Monaten entsteht zudem grundsätzlich ein gewöhnlicher Aufenthalt. Bundesministerium für Finanzen
Beispiel: Wien bleibt der zweite Lebensmittelpunkt
Lisa arbeitet in Dubai und hält sich den überwiegenden Teil des Jahres dort auf.
Ihre Wiener Wohnung behält sie vollständig eingerichtet und nutzt sie regelmäßig bei Österreich-Aufenthalten.
Auch hier wäre es zu einfach zu sagen:
„Lisa lebt 200 Tage in Dubai, deshalb ist sie in Österreich automatisch nicht mehr steuerpflichtig.“
Die österreichischen innerstaatlichen Ansässigkeitsregeln müssen zuerst geprüft werden.
Österreich hat weiterhin ein DBA mit den VAE
Anders als Deutschland verfügt Österreich weiterhin über ein Doppelbesteuerungsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die aktuelle DBA-Liste des österreichischen Finanzministeriums führt das Abkommen in der geltenden Fassung ausdrücklich auf. Bundesministerium für Finanzen
Seit 2023 ist dabei ein besonders wichtiger Punkt zu beachten:
Das DBA wurde grundsätzlich von der früheren Befreiungsmethode auf die Anrechnungsmethode umgestellt. Vereinfacht bedeutet das: Bleibt eine Person in Österreich steuerlich ansässig und darf Österreich die entsprechenden Einkünfte erfassen, werden Steuern aus den VAE angerechnet. Wenn auf persönliches Einkommen in den VAE aber gar keine Einkommensteuer erhoben wurde, gibt es gegebenenfalls wenig oder nichts anzurechnen. KPMG
Das ist für österreichische Auswanderer entscheidend.
Ein Dubai-Gehalt wird nicht allein deshalb österreichisch steuerfrei, weil auf dieses Gehalt in Dubai 0 Prozent Einkommensteuer erhoben werden.
Zuerst muss geklärt werden, wo die Person steuerlich ansässig ist und wem das DBA das Besteuerungsrecht zuordnet.
Wegzugsbesteuerung aus Österreich
Auch österreichische Auswanderer mit Wertpapieren, Unternehmensbeteiligungen, Derivaten oder Kryptowährungen sollten den Wegzug steuerlich prüfen lassen.
§ 27 Abs. 6 EStG behandelt unter bestimmten Voraussetzungen eine Einschränkung des österreichischen Besteuerungsrechts wie eine steuerliche Realisation. Die Begünstigung, bei einem Wegzug die Steuer bis zur tatsächlichen Veräußerung zunächst nicht festzusetzen, ist gesetzlich insbesondere für Wegzüge in EU-/EWR-Staaten vorgesehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören nicht dazu. RIS
Das bedeutet nicht, dass jeder Österreicher mit einem ETF-Depot beim Umzug automatisch eine riesige Steuerrechnung bekommt.
Es bedeutet aber:
Ein größeres Depot, Unternehmensanteile oder erhebliche unrealisierte Gewinne gehören zwingend auf die steuerliche Checkliste vor einem UAE-Wegzug.
Steuern nach dem Umzug von der Schweiz nach Dubai
Für Schweizer Ausgangsfälle funktioniert die Systematik wiederum anders.
Nach den Informationen der Eidgenössischen Steuerverwaltung endet die unbeschränkte persönliche Steuerpflicht grundsätzlich mit dem Wegzug aus der Schweiz. Bestehen danach noch bestimmte wirtschaftliche Anknüpfungspunkte in der Schweiz, kann jedoch eine beschränkte Steuerpflicht verbleiben. ESTV
Beispiel: Wohnung in Zürich wird weiter vermietet
Nina verlässt die Schweiz dauerhaft und lebt anschließend in Dubai.
Sie besitzt weiterhin eine vermietete Immobilie in Zürich.
Der Wegzug kann ihre unbeschränkte Schweizer Steuerpflicht beenden. Die Schweizer Immobilie bleibt aber ein schweizerischer steuerlicher Anknüpfungspunkt.
Auch für Schweizer gilt deshalb:
Weggezogen bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche steuerlichen Beziehungen zur Schweiz beendet sind.
Schweiz und VAE: DBA gilt weiterhin
Zwischen der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht weiterhin ein Doppelbesteuerungsabkommen.
Ein Änderungsprotokoll ist 2025 in Kraft getreten; die meisten Änderungen sind seit 1. Januar 2026 anwendbar. Unter anderem wurden die internationalen Mindeststandards und Regeln gegen missbräuchliche Abkommensnutzung aktualisiert. Staatssekretariat Finanzen
Damit unterscheidet sich die Situation eines Schweizer Auswanderers deutlich von der eines Deutschen.
Gerade deshalb sollte ein DACH-Artikel zu Dubai-Steuern die drei Länder nicht in einen Topf werfen.
Angestellter, Freelancer oder Unternehmer: Das macht einen großen Unterschied
Der Satz „Dubai hat keine Einkommensteuer“ führt bei Selbstständigen besonders häufig zu falschen Vorstellungen.
Die VAE erheben zwar keine klassische persönliche Einkommensteuer. Eine natürliche Person kann aber unter das Corporate-Tax-System fallen, wenn sie in den VAE eine geschäftliche Tätigkeit ausübt.
Für natürliche Personen gilt grundsätzlich: Corporate Tax wird relevant, wenn eine Business- oder Business-Activity in den VAE ausgeübt wird und deren Gesamtumsatz im Kalenderjahr mehr als 1 Million AED beträgt.
Arbeitslohn, privates Investment-Einkommen und bestimmtes privates Immobilien-Investment-Einkommen werden für diese Regel ausdrücklich nicht als Business beziehungsweise Business Activity behandelt. Tax Dubai
Das ist ein enorm wichtiger Unterschied.
Beispiel: Arbeitnehmer
Sophie erhält 500.000 AED Arbeitsgehalt pro Jahr.
Das Überschreiten von 1 Million AED spielt für dieses Gehalt ohnehin keine Rolle, denn Wages fallen nicht unter diesen Corporate-Tax-Geschäftstest.
Beispiel: Freelancer
Michael arbeitet in Dubai als selbstständiger Consultant.
Sein Jahresumsatz beträgt 3,6 Millionen AED. Nach Betriebsausgaben ergibt sich vereinfacht ein steuerpflichtiges Einkommen von 600.000 AED.
Da der Umsatz die relevante Grenze von 1 Million AED überschreitet, fällt die geschäftliche Tätigkeit grundsätzlich in das Corporate-Tax-Regime.
Unterstellt, es greifen keine weiteren Begünstigungen:
375.000 AED × 0 % = 0 AED
225.000 AED × 9 % = 20.250 AED Corporate Tax
Der Unterschied ist wichtig:
Die Millionengrenze betrifft Umsatz beziehungsweise Turnover.
Die 375.000-AED-Grenze betrifft dagegen das steuerpflichtige Einkommen, auf das die Steuersätze angewandt werden. Die FTA bestätigt einen allgemeinen Satz von 0 Prozent bis einschließlich 375.000 AED steuerpflichtigem Einkommen und 9 Prozent auf den darüberliegenden Betrag. Tax Dubai
Small Business Relief: besonders 2026 noch relevant
Für kleinere Unternehmen existiert außerdem die sogenannte Small Business Relief.
Ein qualifizierender Resident Person kann sie unter anderem wählen, wenn der Umsatz im aktuellen und in allen vorherigen relevanten Steuerperioden höchstens 3 Millionen AED beträgt.
Nach der aktuell geltenden Regelung betrifft die Relief Steuerperioden, die spätestens am 31. Dezember 2026 enden. Qualifying Free Zone Persons können diese Begünstigung nicht nutzen. Tax Dubai
Für Gründer und Freelancer ist dieser Punkt 2026 besonders wichtig, weil die Aussage
„über 1 Million AED Umsatz = sofort 9 Prozent Steuer“
ebenfalls zu pauschal wäre.
Free-Zone-Firma: Bedeutet Free Zone automatisch 0 % Steuer?
Nein.
Das ist wahrscheinlich nach der 183-Tage-Regel einer der größten Dubai-Steuermythen.
Eine Free-Zone-Lizenz bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Unternehmensgewinne mit 0 Prozent besteuert werden.
Ein Unternehmen muss die Voraussetzungen eines Qualifying Free Zone Person erfüllen. Dann können 0 Prozent auf Qualifying Income gelten. Steuerpflichtiges Einkommen, das nicht als Qualifying Income gilt, kann dagegen mit 9 Prozent besteuert werden. Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem ausreichende wirtschaftliche Substanz sowie die Einhaltung der entsprechenden Free-Zone- und Transfer-Pricing-Regeln. Tax Dubai
Konkretes Beispiel
Du gründest eine Free-Zone-Company und liest auf Social Media:
„Free Zone = 0 % Corporate Tax.“
Darauf basierend kalkulierst du dauerhaft mit null Steuer.
Das kann falsch sein.
Entscheidend sind unter anderem deine konkrete Tätigkeit, Kundenstruktur, Einkunftsart und die Frage, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für Qualifying Income tatsächlich erfüllt werden.
Die Free Zone ist ein Standort- und Lizenzmodell – kein pauschaler Steuerfreibrief.
Achtung bei einer Dubai-Firma, die faktisch aus Europa geführt wird
Ein weiterer Punkt wird bei Firmengründungen häufig unterschätzt.
Nur eine Firma in Dubai einzutragen bedeutet nicht automatisch, dass ausschließlich die VAE steuerlich relevant sind.
Wenn die tatsächliche Geschäftsführung beispielsweise weiterhin aus Deutschland erfolgt, kann das deutsche Körperschaftsteuerrecht relevant werden. Deutschland knüpft die unbeschränkte Körperschaftsteuerpflicht einer Kapitalgesellschaft an Sitz oder Geschäftsleitung im Inland. Österreich kennt ebenfalls eine Anknüpfung an Sitz oder Geschäftsleitung; in der Schweiz ist unter anderem die tatsächliche Verwaltung relevant. Gesetze im Internet
Beispiel
Ein Unternehmer gründet eine Dubai LLC.
Er bleibt aber in Hamburg wohnen, trifft dort alle wesentlichen Entscheidungen, verhandelt die wichtigsten Verträge aus Deutschland und steuert sein Team von dort.
Die bloße UAE-Handelslizenz löst dieses Problem nicht.
Wer eine UAE-Firma aufsetzt, sollte deshalb nicht nur fragen:
„Wo ist meine Firma registriert?“
sondern auch:
„Wo wird sie tatsächlich geführt?“
Mehrwertsteuer in Dubai: 5 Prozent VAT
Dubai ist nicht vollständig steuerfrei.
Auf viele Waren und Dienstleistungen wird in den VAE eine Value Added Tax von 5 Prozent erhoben. U.AE
Für Privatpersonen bedeutet das schlicht, dass die Steuer im Alltag in vielen Preisen enthalten beziehungsweise beim Kauf fällig ist.
Für Unternehmer ist zusätzlich die Registrierungsschwelle relevant.
Ein in den VAE ansässiges Unternehmen muss sich grundsätzlich für VAT registrieren, wenn seine steuerpflichtigen Lieferungen und Importe in den vergangenen zwölf Monaten 375.000 AED überschritten haben oder voraussichtlich innerhalb der nächsten 30 Tage überschreiten werden.
Eine freiwillige Registrierung ist grundsätzlich ab 187.500 AED möglich. Tax Dubai
Beispiel
Eine selbstständige Marketingberaterin erzielt 450.000 AED steuerpflichtige Umsätze.
Sie liegt damit grundsätzlich über der verpflichtenden VAT-Schwelle.
Wichtig:
Das heißt nicht, dass sie 5 Prozent ihres Gewinns als VAT bezahlt.
Die Mehrwertsteuer funktioniert auf Umsätze beziehungsweise steuerpflichtige Leistungen und mit Vorsteuermechanismen – sie ist etwas völlig anderes als die Corporate Tax auf Unternehmensgewinne.
Aktien, ETFs, Immobilien und andere private Investments
Hier wird es besonders wichtig, zwischen Privatvermögen und geschäftlicher Aktivität zu unterscheiden.
Die Federal Tax Authority schließt Personal Investment Income aus der Business-Activity-Betrachtung natürlicher Personen aus. Auch bestimmtes Real Estate Investment Income einer natürlichen Person fällt grundsätzlich nicht unter Corporate Tax, wenn die Immobilientätigkeit im persönlichen Investitionsbereich und nicht über beziehungsweise aufgrund einer entsprechenden gewerblichen Lizenz erfolgt. Tax Dubai
Daraus sollte man aber nicht die pauschale Aussage ableiten:
„Alle Aktien-, Krypto- oder Immobiliengewinne sind immer steuerfrei.“
Denn zusätzlich muss immer geprüft werden, ob eine Aktivität wirklich privates Investment oder bereits ein Geschäft darstellt – und ob dein früheres Heimatland weiterhin besteuern darf.
Beispiel
Du lebst steuerlich tatsächlich in Dubai und hältst privat ein internationales Aktienportfolio.
Das ist etwas völlig anderes als eine Person, die weiterhin in Österreich steuerlich ansässig ist und nur eine Dubai Residence besitzt.
Der Ort deines Brokers oder Bankkontos entscheidet nicht allein über die Steuerpflicht.
Dubai-Bankkonto: Sieht das deutsche, österreichische oder Schweizer Finanzamt davon nichts?
Die Antwort lautet: Darauf solltest du keinesfalls setzen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate nehmen am internationalen Common Reporting Standard (CRS) beziehungsweise automatischen Informationsaustausch teil. UAE-Finanzinstitute sind verpflichtet, Informationen zu bestimmten meldepflichtigen Finanzkonten zu erheben und regelmäßig an das UAE Ministry of Finance zu melden, von wo der internationale Informationsaustausch erfolgt. وزارة المالية – الإمارات العربية المتحدة
Ein Dubai-Bankkonto ist deshalb kein „unsichtbares Auslandskonto“.
Wer gegenüber einer europäischen Finanzbehörde noch melde- oder steuerpflichtig ist, sollte seine Pflichten ordnungsgemäß erfüllen.
Drei typische Auswanderer – drei völlig unterschiedliche Steuerergebnisse
| Situation | Was steuerlich entscheidend ist |
|---|---|
| Angestellter zieht vollständig von Deutschland nach Dubai | UAE-Gehalt grundsätzlich ohne persönliche Einkommensteuer; deutscher Wohnsitz muss tatsächlich beendet sein; deutsche Einkünfte können trotzdem steuerpflichtig bleiben; kein aktuelles DE-UAE-DBA |
| Österreicher arbeitet in Dubai, behält aber steuerlichen Wohnsitz in Österreich | Österreich kann weiterhin Welteinkommen erfassen; DBA besteht, seit 2023 grundsätzlich Anrechnungsmethode; 0 % UAE-Steuer bedeutet nicht automatisch 0 % österreichische Steuer |
| Schweizer zieht dauerhaft nach Dubai und behält Schweizer Immobilie | unbeschränkte Schweizer Steuerpflicht endet grundsätzlich mit Wegzug; Immobilie kann weiterhin eine beschränkte Schweizer Steuerpflicht auslösen; CH-UAE-DBA besteht weiterhin |
Genau deshalb gibt es keine seriöse Antwort auf die Frage:
„Wie viele Steuern zahlt man als Auswanderer in Dubai?“
ohne zu wissen, woher du kommst, was du besitzt, wie du dein Geld verdienst und welche Beziehungen zu deinem bisherigen Land bestehen bleiben.
Was solltest du vor dem Umzug steuerlich prüfen?
Wenn Dubai konkret wird, würde ich nicht erst nach Erhalt der Emirates ID mit der Steuerplanung beginnen.
Vor dem tatsächlichen Wegzug sollten insbesondere folgende Punkte geklärt sein:
- Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt: Bleibt eine nutzbare Wohnung in Deutschland oder Österreich bestehen? Wann endet die bisherige unbeschränkte Steuerpflicht tatsächlich?
- Familie und Lebensumstände: Wo leben Partner und Kinder, wo befinden sich Wohnung und wesentliche persönliche Beziehungen?
- Immobilien und Einkünfte im Heimatland: Bleiben Mietobjekte, Geschäftsbetriebe, Tätigkeiten oder andere steuerlich relevante Quellen zurück?
- Unternehmensbeteiligungen und Depot: Können deutsche oder österreichische Wegzugsregeln ausgelöst werden?
- Selbstständigkeit oder UAE-Firma: Greifen Corporate Tax, Free-Zone-Regeln, VAT oder Anforderungen an die tatsächliche Geschäftsleitung?
- UAE Tax Residency: Welche emiratischen Ansässigkeitsvoraussetzungen erfüllst du und benötigst du eine Tax Residency Certificate?
- Dokumentation: Kannst du den tatsächlichen Wegzug, deine Aufenthaltszeiten und deine neue Lebens- und Geschäftsstruktur nachvollziehbar belegen?
Bei einem einfachen Arbeitnehmerfall kann die Struktur vergleichsweise übersichtlich sein.
Bei GmbH-Anteilen, größeren Wertpapierdepots, Immobilien, mehreren Gesellschaften oder grenzüberschreitenden Einkünften wird daraus dagegen schnell ein Fall für einen Steuerberater mit internationaler Expertise.
Häufige Fragen zu Steuern in Dubai
Muss ich in Dubai Einkommensteuer zahlen?
Als natürliche Person zahlst du in den Vereinigten Arabischen Emiraten derzeit keine klassische persönliche Einkommensteuer auf dein Arbeitsgehalt. Geschäftliche Tätigkeiten natürlicher Personen können jedoch unter das Corporate-Tax-System fallen. U.AE
Sind 183 Tage in Dubai genug, um steuerfrei zu sein?
Nein. 183 Tage können für die UAE-Steueransässigkeit wichtig sein, beenden aber nicht automatisch deine Steuerpflicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Jedes Land hat eigene Ansässigkeitsregeln. Tax Dubai
Kann ich meine Wohnung in Deutschland behalten?
Du kannst natürlich Eigentum in Deutschland besitzen. Steuerlich entscheidend ist aber, ob dir eine Wohnung weiterhin so zur Verfügung steht, dass sie einen deutschen Wohnsitz im Sinne des § 8 AO begründet. Eine vollständig verfügbare Wohnung kann deshalb problematisch sein; die Einzelfallumstände entscheiden. Bundesministerium der Finanzen
Gibt es ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Dubai?
Nein. Das DBA zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am 31. Dezember 2021 außer Kraft getreten. Bundesministerium der Finanzen
Gibt es ein DBA zwischen Österreich und den VAE?
Ja. Das DBA besteht weiterhin. Seit 2023 gilt grundsätzlich die Anrechnungsmethode. Bundesministerium für Finanzen
Gibt es ein DBA zwischen der Schweiz und den VAE?
Ja. Das DBA besteht weiterhin. Ein Änderungsprotokoll ist seit 2025 in Kraft; die meisten Änderungen gelten seit dem 1. Januar 2026. Staatssekretariat Finanzen
Muss ein Freelancer in Dubai Steuern zahlen?
Nicht zwingend. Eine natürliche Person fällt grundsätzlich in das UAE-Corporate-Tax-Regime, wenn sie eine Business Activity in den VAE ausübt und deren Umsatz im Kalenderjahr mehr als 1 Million AED beträgt. Weitere Schwellen, Abzüge und Begünstigungen wie die Small Business Relief müssen dann gesondert geprüft werden. Tax Dubai
Ist eine Free-Zone-Firma automatisch steuerfrei?
Nein. 0 Prozent gelten bei einem Qualifying Free Zone Person nur auf Qualifying Income. Andere steuerpflichtige Einkünfte können mit 9 Prozent belastet werden. Tax Dubai
Gibt es in Dubai Mehrwertsteuer?
Ja. Der Standardsatz beträgt 5 Prozent. U.AE
Fazit: Dubai ist steuerlich attraktiv – aber der Wegzug entscheidet
Die steuerliche Attraktivität Dubais ist real.
Für klassische Arbeitnehmer ist besonders relevant, dass die Vereinigten Arabischen Emirate keine persönliche Einkommensteuer auf das Gehalt erheben. Für Menschen mit hohem Einkommen, Unternehmer, Selbstständige und Investoren kann Dubai ebenfalls steuerlich sehr attraktiv sein – allerdings nur, wenn der Wegzug aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz rechtlich und steuerlich sauber strukturiert ist. Entscheidend ist deshalb nicht nur, welche Steuern Dubai erhebt, sondern vor allem, ob und in welchem Umfang dein bisheriges Heimatland nach dem Umzug weiterhin ein Besteuerungsrecht hat.


